Workshopübersicht & Inhalte

Hier können Sie sich einen Überblick über das umfangreiche Workshopprogramm verschaffen. Informationen zu den Inhalten und Zielen der Workshops erhalten Sie mit einem Klick auf den jeweiligen Workshop.

LVH: Langenbeck-Virchow-Haus

KFS: Kaiserin-Friedrich-Stiftung

Workshop 01: Praxis der ressourcenbasierten psychodynamischen Therapie traumabedingter Persönlichkeitsstörungen

Raum: folgt

Referent: W. Wöller, Bad Honnef

Datum: Freitag, 30.06.2017

Zeit: 17.00 – 18.30 Uhr | 18.45 - 20.15 Uhr

Dauer: 2 WE  

 

Workshopbeschreibung

Die Psychopathologie traumaassoziierter Persönlichkeitsstörungen wird vor dem Hintergrund aktueller neurobiologischer und entwicklungspsychologischer Befunde als eine bindungstraumatische Störung konzeptualisiert. Diese Sichtweise eröffnet wichtige Zugänge zum psychodynamischen Verständnis der Bindungs- und Beziehungsproblematik in ihren Auswirkungen auf die Herstellung eines therapeutischen Arbeitsbündnisses. Auf dieser Basis wird das phasenorientierte Konzept der Ressourcenbasierten psychodynamischen Therapie vorgestellt. Ressourcenaktivierende Methoden erweisen sich als äußerst nützlich bei der systematischen Arbeit an defizitären basalen Ich-Funktionen. Bei fortgeschrittenem Therapiestand kommen schonende Formen der Traumabearbeitung mit modifiziertem EMDR zum Einsatz, wobei die Integration  ressourcenaktivierender Interventionen die Traumabearbeitung auch unter Bedingungen noch labiler Emotionsregulierung ermöglicht.

 

 

Workshop 02: Trauma – Dissoziation und dissoziative Störungen

Raum: folgt

Referent: A. Eckhardt-Henn, Stuttgart

Datum: Freitag, 30.06.2017

Zeit: 16.30 – 18.00 Uhr | 18.15 - 19.30 Uhr

Dauer: 2 WE

 

Workshopbeschreibung

Beschreibung des Workshops folgt...

Workshop 03: Therapeutische Beziehungen und zentrale Beziehungskonfliktthemen - Mit einer Einführung in die „Supportiv-expressive Therapie“ SET.

Raum: folgt

Referent: H.Staats, Potsdam

Datum: Freitag, 30.06.2017

Zeit: 17.00 – 18.30 Uhr | 18.45 - 20.15 Uhr

Dauer: 2 WE

 

Workshopbeschreibung

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Workshop 04: Innovative Versorgungsformen in der Psychiatrie und Psychotherapie

Raum: folgt

Referenten: I. Hauth, Berlin | R. Richter, Hamburg

Datum: Freitag, 30.06.2017

Zeit: 17.00 – 18.30 Uhr

Dauer: 1 WE 

 

Workshopbeschreibung

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Workshop 05: Von der Strukturdiagnostik zur Therapie struktureller Störungen

Raum: folgt

Referent: S. Hörz-Sagstetter, München

Datum: Freitag, 30.06.2017

Zeit: 18.45 – 20.15 Uhr

Dauer: 1 WE

 

Workshopbbeschreibung

Die Behandlung von Patienten mit strukturellen Störungen nimmt einen immer größeren Raum in der psychodynamischen Psychotherapie ein. Dabei kommt der Strukturdiagnostik zur Indikationsstellung, Prognose und Auswahl von Behandlungszielen eine bedeutsame Rolle zu. In diesem Workshop werden einzelne Verfahren der Strukturdiagnostik praxisnah vorgestellt und auch anhand von Videobeispielen veranschaulicht. Die "Übersetzung" der strukturdiagnostischen Einschätzung zu Therapiebeginn in Behandlungsimplikationen wird anhand von Beispielen diskutiert. Ziel des Workshops ist es, einen Überblick über gängige Verfahren zur Einschätzung der psychischen Struktur (z.B. Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik (OPD) vom Arbeitskreis OPD, Strukturiertes Interview zur Persönlichkeitsorganisation (STIPO) von Clarkin und Kollegen, 2004) zu vermitteln und in Zusammenhang zu bringen mit Therapieverfahren, die insbesondere strukturelle Störungen fokussieren (z.B. Strukturbezogene Therapie nach Rudolf, Übertragungsfokussierte Psychotherapie nach Kernberg und Kollegen).

 

 

 

Workshop 06: Embodiment und Psychodynamik - Das verkörperte Selbst

Raum: folgt

Referent: Trautmann-Voigt, Bonn

Datum: Freitag, 30.06.2017

Zeit: 17.00 – 18.30 Uhr

Dauer: 1 WE

 

Workshopbeschreibung

Im Workshop wird eine Systematik vorgestellt, nach der verkörperte Systemzustände beim Patienten mit Hilfe von Bewegungsanalysen operationalisiert werden können. Durch ausgewählte praktische Handlungsproben mit Theorietransfer in die Systematik einer „Grammatik der Körpersprache“ soll gezeigt werden, wie in der aktuellen nonverbalen Interaktion Episoden aus Körpergedächtnis sichtbar werden. Das bewegungsanalytisch fundierte Erfassen des „subjektiven Embodiment“ durch den Therapeuten kann sowohl für die Psychotherapie, als auch für Coaching, Pädagogik und die Verständigung im normalen Beziehungsalltag bereichernd sein.

Lit: Trautmann-Voigt, S /Voigt, B. Grammatik der Körpersprache, 2. Aufl. 2012 (Schattauer)

 

 

 

Workshop 07: Psychodynamische Psychotherapie manualisiert: Was bringt das?

Workshop 07: Psychodynamische Psychotherapie manualisiert: Was bringt das?

Raum: folgt

Referent: A. Boll-Klatt, Hamburg

Datum: Freitag, 30.06.2017

Zeit: 17.00 – 18.30 Uhr | 18.45 –  20.15 Uhr

Dauer: 2 WE

 

Workshopbeschreibung

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Workshop 08: Chancen und Risiken für den „modernen Mann“ - Methodische Kompetenz für die gendersensible Behandlung

Raum: folgt

Referent: F. Mitterlehner, Wiesbaden

Datum: Freitag, 30.06.2017

Zeit: 17.00 – 18.30 Uhr | 18.45 - 20.15 Uhr

Dauer: 2 WE

 

Workshopbeschreibung

Die Schlagworte rund um den „modernen Mann“ lassen uns aufhorchen: (Un-)Vereinbarkeit von Karriere und Familie, optimiertes Zeitmanagement als Arbeitnehmer, Papa, Partner und Freund; Rollenunsicherheit zwischen Softie und Macho; Identitätsfragen; Mysandrie; sportlich leistungsstark oder übergewichtig; deutlich verringerte Lebenserwartung und schlechtes Vorsorgemanagement; Täter oder Opfer.

Die Folgen dieser Belastungen stellen sich in der Psychotherapie folgendermaßen dar:  viele psychosomatische Reaktionen, welche bagatellisiert werden; unerkannte agitierte Depressionen; Tendenz zum Suchtmittelgebrauch; Konflikte mit dem Gesetzgeber, welche nicht benannt werden; finanzielle Probleme; unglückliche Patchwork-Situation und Sprachlosigkeit bei der Lebensplanung.

Erlauben wir uns genauer, wertschätzender und ohne Vorannahmen hinzusehen wird deutlich, dass sich Männer für Veränderungen besonders motiviert zeigen, wenn sie durch folgende „Stolpersteine“ aus dem Tritt geraten sind: Burn-out, Beziehungsfragen, Vaterschaft, körperliche Symptome, Verlust, Verurteilung, Verantwortungsübernahme und Visionssuche.

Männer kommen in die Psychotherapie in der Regel auf Empfehlung, geschickt durch den Hausarzt oder auf Grund der Sorge der Angehörigen. Eine engagierte Mitarbeit der Patienten beruht auf einer verstandenen Beziehungsprüfung am Beginn der Therapie, auf richtig priorisierten Zielen, auf stimmigem Setting und adäquater Haltung der TherapeutInnen; und die engagierte Mitarbeit beruht auf unserer professionellen Kompetenz, Interventionen und methodisches Know-How gendersensibel einzusetzen.

 

 

 

Workshop 09: Psychotherapie Lei(ch)tfaden – der Blick auf den situativen Kontext ist zukunftsweisend

Raum: folgt

Referent: C. Christ, Wiesbaden

Datum: Freitag, 30.06.2017

Zeit: 17.00 – 18.30 Uhr | 18.45 - 20.15 Uhr

Dauer: 2 WE

 

Workshopbeschreibung

Der Kurs spannt einen Bogen über die verschiedenen Therapieverfahren und stellt den Patienten in den Mittelpunkt der therapeutischen Begleitung. Der situative Kontext, der den Patienten in die Therapie führt, wird zukunftweisend – nicht die Grenzen oder Regeln eines Verfahrens.

Der Workshop verbindet, überschreitet Grenzen und wird kreativ im Sinne der maßgeschneiderten Therapie für den Hilfesuchenden. Die Teilnehmer lernen bildhaft den Patienten zu erfassen, sich empathisch in ihn einzufühlen und neben dem erlernten Verfahren mutig und fundiert kreative Therapiewege zu beschreiten.

Therapie darf Freude machen, durch Ressourcen angereichert und zielorientiert sein.

Wie kann eine therapeutische Begleitung maßgeschneidert werden, wenn wir es mit betagten Patienten zu tun haben oder wenn die kulturelle Prägung uns in Schranken weist. 

Eine Gratifikationskrise braucht andere Interventionen als ein Mensch mit Erschöpfung oder Verlusterfahrungen. Was passiert, wenn der Körper den Patienten im Stich gelassen hat  oder traumatische Erfahrungen ein Leben lang wirksam sind.

Der Workshop wendet den Blick auf das, was es braucht und rückt die Ressourcen in den Mittelpunkt.

 

Mit Bedacht auf die große Bedeutung dieser Themenfelder / Hintergrundfolien für die therapeutische Begleitung werden wir in diesem Workshop nicht vom Verfahren, sondern vom Patienten ausgehend denken, das methodische Vorgehen kreativ im kollegialen Diskurs erweitern. Bitte bringen Sie eigene Patientenfälle mit.

 

 

Workshop 10: Somatoforme Störungen – psychodynamische Konzepte, Strukturpsychopathologie und aktuelle Behandlungsmöglichkeiten

Raum: folgt

Referent: J. Ronel

Datum: Freitag, 30.06.2017

Zeit: 17.00 – 18.30 Uhr | 18.45 - 20.15 Uhr

Dauer: 2 WE

 

Workshopbeschreibung

Somatisierung ist ebenso wie Angst und Depressivität ein im klinischen Alltag weit verbreitetes Phänomen, aber auch eine menschliche Reaktion auf psychosoziale Belastungen. Die Behandlung von Patienten mit somatoformen Störungen ist bei somatischen Ärzten wie Psychotherapeuten wenig beliebt. Es soll eine struktur-psychopathologisch orientierte Grundhaltung erarbeitet und Behandlungsmöglichkeiten dargestellt werden. In Anlehnung an die von der DFG geförderte psychodynamisch orientierte Kurzzeittherapie-Studie „PISO“ werden evtl. auch anhand von Filmmaterialien Fallbeispiele eingebracht, um phänomenologisch typische Interventionen ggf. auch in Rollenspielen zu erproben. Eigene kasuistische Fallbeispiele sind willkommen.

Workshop 11: Wirksamer mit Spannungen und Krisen in der therapeutischen Beziehung umgehen

Raum: folgt

Referent: A. Gumz, Berlin

Datum: Freitag, 30.06.2017

Zeit: 17.00 – 18.30 Uhr | 18.45 - 20.15 Uhr

Dauer: 2 WE

 

Workshopbeschreibung

Spannungen und Krisen in der therapeutischen Beziehung sind häufig. Sie sind sowohl Risiko als auch Chance für den Therapieerfolg. Studien zeigten, dass derartige Krisen mit negativen Verläufen und Therapieabbrüchen in Verbindung stehen. Insofern ist ein gelingender Umgang mit ihnen besonders wichtig. Wie Forschungen zeigten, erkennen Therapeuten Spannungen in der Beziehung jedoch häufig nicht oder es gelingt ihnen nicht immer, konstruktiv mit negativen Patientenreaktionen umzugehen. Die Sensibilisierung für Spannungen und Krisen in der therapeutischen Beziehung und geeignete Interventionstechniken für einen konstruktiven Umgang mit ihnen stehen im Zentrum der Brief Relational Therapy (BRT, Safran & Muran 2000). Auf einer psychodynamisch-relationalen Grundlage stellt das Verfahren die gemeinsame metakommunikative Exploration der Hier-und-Jetzt-Beziehung zwischen Patient und Therapeut in den Mittelpunkt. Im Vortrag wird dargestellt, wie mit dem zur BRT gehörigen Trainingsverfahren für Therapeuten (Alliance Focused Training, Eubanks-Carter et al. 2015) therapeutische Fähigkeiten im Umgang mit Spannungen und Krisen systematisch geschult werden. Dabei geht es zunächst um das erfolgreiche Erkennen von Krisen. Im Vortrag wird hierzu auf häufige Anzeichen von Krisen (sog. rupture marker) und die Bedeutung einer achtsamen Selbstwahrnehmung auf Seiten der Therapeuten eingegangen. Des Weiteren geht es um den konstruktiven Umgang mit Krisen. Hierzu werden Grundhaltungen und Handlungsempfehlungen der BRT zur Affektregulation und Beziehungskompetenz vorgestellt.
Zur Veranschaulichung der Inhalte werden klinische Erfahrungen und Beispiele (Videoausschnitte) aus einer aktuell laufenden Pilotstudie vorgestellt, in welcher die Durchführbarkeit und Akzeptanz des für den deutschen Sprachraum adaptierten Therapie- und Trainingsverfahrens an einer Stichprobe depressiver Patienten überprüft wird.
Der Vortrag hat zum Ziel, wichtige schulenübergreifende Einsichten in notwendige Kompetenzen für den Umgang mit Spannungen und Krisen in der therapeutischen Beziehung zu vermitteln.

Workshop 12: Psychoneuroimmunologie in der Psychotherapie

Raum: folgt

Referent: C. Schubert, Innsbruck, A

Datum: Freitag, 30.06.2017

Zeit: 17.00 – 18.30 Uhr | 18.45 - 20.15 Uhr

Dauer: 2 WE

 

 

Workshopbeschreibung

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Workshop 13: Angewandte Selbstpsychologie – ein psychoedukatives Modul zur Unterstützung der Selbstfürsorge

Raum: folgt

Referent: W. Herbold-Schaar, Göttingen

Datum: Freitag, 31.06.2017

Zeit: 17.00 – 18.30 Uhr | 18.45 – 20.15 Uhr

Dauer: 2 WE

 

Workshopbeschreibung

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Workshop 14: Vertiefungsworkshop: Geschichtsvergessenheit in der Psychiatrie und Psychotherapie

Raum: folgt

Referent: H. Freyberger, Stralsund

Datum: Samstag, 01.07.2017

Zeit: 15.45 – 17.15 Uhr | 17.30 – 19.00 Uhr

Dauer: 2 WE

 

Workshopbeschreibung

Wer sich heute mit der Stigmaproblematik und den neueren konzeptionellen neurobiologischen und psychotherapeutischen Entwicklungen innerhalb der Psychiatrie befasst, stößt unweigerlich auf die Dialektik von Verwahrung und Vernichtung einerseits und Therapie und Integration andererseits. Die Psychiatriegeschichte des 20. Jahrhunderts ist äußerst wechselvoll und u.a. durch die offene und heimliche Euthanasie im Kontext des I. und II. Weltkrieges und die damit verbundenen Verstrickungen vieler Psychiater gekennzeichnet. Die personelle Kontinuität dieser Generation in das Nachkriegsdeutschland hat bis heute Konsequenzen für die konzeptionelle und institutionelle Entwicklung. Als charakteristische Beispiele hierfür lassen sich der spezielle Umgang mit sog. Traumafolgestörungen beschreiben und die bis heute fehlende Integration sozialpsychiatrischer und psychotherapeutischer Interventionsformen. Und: auch in der Psychiatrie ist das Freudsche Wiederholungsprinzip wirksam, wie das Begutachtungs- und Behandlungsschicksal der politisch Verfolgen des sog. III. Reiches und der DDR-Diktatur zeigt.

Workshop 15: Neue Perspektiven in der Schematherapie

Raum: folgt

Referent: E. Roediger, Frankfurt

Datum: Samstag, 01.07.2017

Zeit: 15.45 – 17.15 Uhr

Dauer: 1 WE

 

Workshopbeschreibung

Die Schematherapie breitet sich seit 10 Jahren in Deutschland relativ dynamisch aus. Durch ihr integratives Modell ist sie anschlussfähig an viele Entwicklungen in der Psychotherapie. So finden inzwischen auch die metakognitiven Therapieansätze (wie z.B. ACT) sowie eine interpersonale Perspektive Eingang in die schematherapeutische Arbeit. Dadurch, dass ST kein störungsspezifischer Ansatz ist wird sie auch zunehmend bei chronischen Achse-I-Störungen wie Depressionen, Zwängen, traumatisierten Patienten und im Suchtbereich sowie in verschiedenen Settings (in Gruppen, stationär, teilstationär) eingesetzt. Der Vortrag stellt diese aktuellen Entwicklungen vor.

Workshop 16: Psychodynamische Gruppentherapie – woher und wohin?

Raum: folgt

Referent: M. Ermann, Berlin

Datum: Samstag, 01.07.2017

Zeit: 17.30 – 19.00 Uhr

Dauer: 1 WE

 

Workshopbeschreibung

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Workshop 17: Fall-Besprechung/Supervision

Raum: folgt

Referent: Y. Erim, Erlangen

Datum: Samstag, 01.07.2017

Zeit: 15.45 – 17.15 Uhr | 17.30 – 19.00 Uhr

Dauer: 2 WE

 

Workshopbeschreibung

Der Workshop zielt darauf ab, die Teilnehmer für die Besonderheiten und Voraussetzungen der interkulturellen Psychotherapie zu sensibilisieren. Aspekte wie Akkulturation und Adaptation, Individualität und Bezogenheit in unterschiedlichen Kulturen werden, übersetzte Therapien werden referiert. Anhand von zwei Fallbeispielen werden Besonderheiten in der Behandlung von Migranten und von Flüchtlingen diskutiert

Workshop 18: Anwendung des Manuals zur psychodynamischen Psychotherapie – Welche Strategien könnten wirken?

Raum: folgt

Referent: D. von Haebler, Berlin

Datum: Samstag, 01.07.2017

Zeit: 15.45 – 17.15 Uhr

Dauer: 1 WE

 

Workshopbeschreibung

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Workshop 19: Emotionsdynamiken bei psychischen Störungen und in der Psychotherapie

Raum: folgt

Referent: C. Benecke, Kassel

Datum: Samstag, 01.07.2017

Zeit: 17.30 – 19.00 Uhr

Dauer: 1 WE

 

Workshopbeschreibung

Nahezu alle Bereiche menschlichen Verhaltens und Erlebens werden von emotionalen Prozessen mitbestimmt. Im Workshop soll ein Modell der Persönlichkeit vorgestellt werden, das die komplexen Wechselwerkungen zwischen Emotions­regulierungs­prozessen und emotionaler Beziehungsgestaltung integriert und ein emotionsdynamisches Verständnis psychischer Störungen vermittelt. Vor diesem Hintergrund werden Befunde zu störungsspezifischen Veränderungen im Emotionssystem bei Patienten mit unterschiedlichen Störungen diskutiert und anhand von Videobeispielen veranschaulicht. Die „Diagnostik“ der Emotionsdynamik, die Manifestationen in der Psychotherapie und der therapeutische Umgang damit sollen ebenfalls anhand von Fallbeispielen verdeutlicht werden.

Workshop 20: Forschungsförderung in der psychodynamischen Psychotherapie – Welche Strategien könnten wirken?

Raum: folgt

Referent: B. Strauß, Jena

Datum: Samstag, 01.07.2017

Zeit: 15.45 – 17.15 Uhr

Dauer: 1 WE

 

Workshopbeschreibung

Gemeinhin wird immer wieder darüber geklagt, dass psychodynamisch orientierte Forscher im Wettbewerb um Drittmittel benachteiligt sein könnten. Der Workshop versucht, die Frage zu klären, ob die Klage berechtigt ist und was die strukturellen Hintergründe für die Forschung zur psychodynamischen Psychotherapie derzeit sind.
Unter Berücksichtigung der Erfahrungen der Teilnehmenden, sollen gemeinsam sowohl inhaltlich wie auch organisatorische Strategien entwickelt werden, wie in Zukunft grundlagenwissenschaftliche und klinische Forschung zur psychodynamischen Psychotherapie ermöglicht werden kann.

Workshop 21: Diskussion und Vertiefung des im Film „Die zweite Geburt“ dargestellten Konzeptes

Raum: folgt

Referent: Y. Cohen, Jerusalem, IL | Moderation: J. Ronel, München

Datum: Samstag, 01.07.2017

Zeit: 15.45 – 17.15 Uhr

Dauer: 1 WE

 

Workshopbeschreibung

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Workshop 22: Fallseminar. Herausforderungen in der Behandlung von Adoleszenten

Raum: folgt

Referent: Y. Cohen, Jersusalem, IL

Datum: Samstag, 01.07.2017

Zeit: 17.30 – 19.00 Uhr

Dauer: 1 WE

 

Workshopbeschreibung

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Workshop 23: Praxis des psychodynamischen Coaching

Raum: folgt

Referent: M. Lohmer, München

Datum: Samstag, 01.07.2017

Zeit: 15.45 – 17.15 Uhr | 17.30 –  19.00 Uhr

Dauer: 2 WE

 

Workshopbeschreibung

Psychodynamisches Coaching fokussiert auf berufliche Rollenthemen (z.B. Zusammenarbeit innerhalb eines Leitungsteams, Orientierung der beruflichen Entwicklung). Es nutzt neben einem systemischen Verständnis von Organisationen das psychodynamische Verständnis von unbewussten Mustern („Skript“), Emotionen und inneren Konflikten. Es thematisiert die Felder Autorität und Macht sowie den persönlichen Führungsstil, der aus dem Persönlichkeitsprofil erwächst. Es nutzt Gegenübertragung und szenisches Verstehen als Informationsquellen.

Während im Vortrag die grundlegenden Konzepte vorgestellt werden, wird im Workshop das praktische Üben von Coaching-Situationen im Mittelpunkt stehen. Dazu wird die Methodik des Rollenspiels genutzt. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, sowohl die Rolle des Coachees als auch die des Coaches (unter Live-Supervision) einzunehmen.

Literatur:

Giernalczyk T, Lohmer M.  Das Unbewusste im Unternehmen. Stuttgart: Schäffer-Poeschl 2012

Lohmer M, von Wahlert J, Sprenger B. Gesundes Führen. Stuttgart: Schattauer 2012

 

 

Workshop 24: Diagnostik und Therapie bei Personen mit Geschlechtsdysphorie

Raum: folgt

Referent: H. Richter-Appelt, Hamburg

Datum: Samstag, 01.07.2017

Zeit: 15.45 – 17.15 Uhr | 17.30 –19.00 Uhr

Dauer: 2 WE

 

Workshopbeschreibung

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Workshop 25: Liebe ist nichts für Feiglinge“ (Ovid) – Psychodynamische Aspekte in der Sexualtherapie

Raum: folgt

Referent: E. Drimalla, Hannover

Datum: Samstag, 01.07.2016

Zeit: 15.45 – 17.15 Uhr | 17.30 – 19.00 Uhr

Dauer: 2 WE

 

Workshopbeschreibung

Sexuelle Lust gibt es nicht ohne eine gewisse Gefahr. Es gilt, eine Balance zu finden zwischen der Neugier auf das Fremde, Unbekannte und der gleichzeitigen Angst davor.

Bei sexuellen Störungen spielen solche intrapsychischen Konflikte oft eine Rolle und werden dort meist interpersonell ausgelebt. Im Workshop möchte ich Ihnen die interpersonelle Manifestation verschiedener intrapsychischer Konflikte an den Beziehungsmustern von Paaren und deren sexueller Symptomatik illustrieren.

Nach einer kurzen Darstellung der häufigsten Krankheitsbilder und des bio-psycho-sozialen Ansatzes der Sexualtherapie widmen wir uns der Praxis.  Zahlreiche Fallbespiele sollen verdeutlichen, wie wir Anamnese, Szene, Übertragung/Gegenübertragung, sexuelles Symptom, Funktion des Symptoms sowie das Beziehungsmuster in der Sexualität nutzen können, um die Ursachen der sexuellen Funktionsstörung zu erkennen. Anschließend stelle ich Ihnen die verschiedenen sexualtherapeutischen Behandlungsoptionen vor. Welche davon für den Einzelnen bzw. das Paar hilfreich sein könnten und wie diese umsetzbar sind, diskutieren wir dann gemeinsam wieder anhand der Fallbeispiele. Dabei gewichten wir die Ursachen und berücksichtigen die intrapsychischen bzw. interpersonellen Konflikte sowie die sexuellen Symptome.

 

Workshop 26: Humor in der Psychotherapie

Raum: folgt

Referent: B. Wild, Stuttgart

Datum: Samstag, 01.07.2016

Zeit: 15.45 – 17.15 Uhr 

Dauer: 1 WE

 

Workshopbeschreibung

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Workshop 27: Täterintrojekte durch ein Psychotrauma – Sind die Opfer jetzt schuldig?

Raum: folgt

Referent: R. Vogt, Berlin

Datum: Sonntag, 02.07.2016

Zeit: 11.00 – 12.30 Uhr | 13.30 – 15.00 Uhr

Dauer: 2 WE  

 

Workshopbeschreibung

Der Begriff der Täterintrojekte wird in den letzten 10 Jahren kontrovers und zum Teil hitzig diskutiert. Dabei ist der Begriff der Introjektion schon sehr alt und häufig ausgeblendet worden. Die moderne Psychotraumatologie und Hirnphysiologie brachten die vernachlässigten Diskussionen wieder in Gang. Doch die Blickwinkel von Verhaltenstherapeuten, Analytikern und Psychotraumatologen sind sehr verschieden: Gibt es denn pathologische Verinnerlichungen gegen meinen Willen? Ist das nicht irre? Bin ich selbst schuld an meiner erworbenen Aggressivität? Sollte man Traumapatienten nicht zunächst als Opfer sehen oder ist das naiv? In Anbetracht von 1 Million Flüchtlingen aus Kriegsgebieten ist der Autor auch bei der Behandlung von Traumaopfern sowie den überforderten Helfern in Deutschland oft mit dieser Frage konfrontiert worden.

Im Workshop sollen sowohl die Kernprobleme der theoretischen Diskussion als auch praktische Ableitungen für die Psychotherapie kurz umrissen und ihrer heutigen kontroversen Form dargestellt werden, sodass sich die Zuhörer dadurch eventuell demnächst mehr auf diese interessante Problematik in ihren beruflichen Feldern einlassen und komplexe Schlussfolgerungen treffen können.

 

Workshop 28: Schwere Perönlichkeitsstörungen und Gewalt

Raum: folgt

Referent: U. Rauchfleisch, Basel, CH

Datum: Sonntag, 02.07.2016

Zeit: 11.00 – 12.30 Uhr

Dauer: 1 WE  

 

Workshopbeschreibung

Menschen mit schweren Persönlichkeitsstörungen weisen oft ein hohes Gewaltpotenzial auf. Sie haben Gewalt vielfach als Opfer erlebt, und ihre Bilder von anderen Menschen sind im Sinne der internalisierten Objektbeziehungen mit Aggression aufgeladen. Dadurch kommt es in den sozialen Beziehungen dieser Menschen, aber auch in den therapeutischen Beziehungen vielfach zu Konflikten, die sich mitunter in Form von Gewalt entladen. Im Workshop werden als Ergänzung zum Vortrag die für die Behandlung solcher Patienten wichtigsten Strategien diskutiert. Die Teilnehmenden werden gebeten, kurze kasuistische Vignetten einzubringen, anhand derer die verschiedenen Themen behandelt werden.

Workshop 29: Zur Fotografie als psychotherapeutischem Medium: Von der Würdigung der Unterschiede zum Verstehen der Identität des anderen in der bildnerisch vermittelten Interaktion

Raum: folgt

Referent: M.P. Schroiff, Hamburg

Datum: Sonntag, 02.07.2016

Zeit: 11.00 – 12.30 Uhr

Dauer: 1 WE

 

Workshopbeschreibung

Auch wenn der Narrative Ansatz in der Psychotherapie v.a. im Kontext der Systemischen Therapie entwickelt wurde (Michael White / David Epston), handelt es sich hierbei um eine methodische Bewegung, die auch das psychodynamische Denken beeinflußt und auch hier veränderte Sichtweisen auf den Erzähler seiner Geschichte eröffnete (Roy Schafer). Das gestaltete Bilder als eigener und nicht vollständig in das Wort übertragbare Form der Präsentation und Erfassung von Realität (Susanne Langer) kann dabei als spezifische Form der erzählerischen Äußerung verstanden werden, in dem sich Vorgänge, Ideen und Gedanken nicht nur spiegeln, sondern in dem diese (gewissermaßen parallel zur Rede) selbst in einem nicht-sprachlichen Kommunikations-Medium eigener Art zum Ausdruck gebracht werden, um dann als Vehikel einer Interaktion zu dienen. Die britische Fotografin Jo Spence ist diesem Zugang als Therapeutischer Fotografie unter dem Titel eines szenischen »Sich selbst ins Bild Setzens« eindrucksvoll nachgegangen. – In diesem Workshop soll es darum gehen, theoretisch und praktisch einen Einblick in das Medium der fotografischen Bildgestaltung vor dem angedeuteten Hintergrund zu gewinnen.

Workshop 30: Hypnose und Hypnotherapie: Eine Einführung

Raum: folgt

Referent: W. Bongartz, Konstanz

Datum: Sonntag, 02.07.2016

Zeit: 11.00 – 12.30 Uhr | 13.30 – 15.00 Uhr

Dauer: 2 WE

 

Workshopbeschreibung

Die moderne Hypnotherapie kann als eine emotionale Therapie gelten, die Trance zur unmittelbaren Aktivierung emotionaler Erfahrungen nutzt. Solche Erfahrungen werden als Ressourcen zur therapeutischen Bearbeitung der emotionalen Ursachen psychischer Störungen verwendet. Und damit tritt die Hypnotherapie das Erbe ihrer anthropologischen Vorgänger an: In fast allen archaischen/traditionellen Kulturen wird Trance zur Emotionsregulierung eingesetzt. Das Erbe betrifft auch die Sprache der Trance, die über alle Kulturen und Zeiten die gleiche Struktur bewahrt hat.
Das Seminar stellt die subjektiven und (hirn-)physiologischen Veränderungen in Trance, und deren psychotherapeutischen Einsatzmöglichkeiten dar. Vor allen Dingen soll aber eine praktische Begegnung mit der Hypnose stattfinden und dabei insbesondere die Sprache der Trance erfahrbar werden.

 

Workshop 31: Psychodynamik und Berhandlung der Sucht

Raum: folgt

Referent: R. Voigtel, Berlin

Datum: Sonntag, 02.07.2016

Zeit: 11.00 – 12.30 Uhr | 13.30 – 15.00 Uhr

Dauer: 2 WE

 

Workshopbeschreibung

Es wird eine die neueren Entwicklungen in der Psychoanalyse berücksichtigende psychodynamische Auffassung von Suchterkrankungen dargestellt. Dabei wird an zwei ausführlichen Fallbeispielen der Unterschied zwischen Sucht als Symptom und Sucht als eigenständiger Störung erläutert. Ziel ist, zu verdeutlichen, dass Sucht psychoanalytisch / tiefenpsychologisch - auch ambulant - behandelbar ist und dass nicht immer Suchtmittelabstinenz als Eingangsbedingung gefordert werden muss. Es wird auch über die negative Gegenübertragung als Hindernis bei der Behandlung gesprochen werden.

Der Vortrag wird durch eine Powerpoint-Präsentation unterstützt und es wird zum leichteren Verständnis ein Hand-Out für die TeilnehmerInnen geben. Selbstverständlich ist auch jZeit für Nachfragen und Diskussion vorgesehen.

 

 

Workshop 32: Wenn Musik uns in der Tiefe der Seele berührt - Das Resonanzprinzip in der rezeptiven Musiktherapie

Raum: folgt

Referent: K. Heiland, Bonn

Datum: Sonntag, 02.07.2017

Zeit: 11.00 – 12.30 Uhr | 13.30 – 15.00 Uhr

Dauer: 2 WE

 

Workshopbeschreibung

Dieser Workshop wird eingeleitet durch ein kurzes Warm-up mit meditativen Bewegungen, die dem Tai Chi entstammen.

In der Folge erklingen mehrere Musikbeispiele, die entweder von den Teilnehmerinnen, etwa deren Lieblingsmusiken, oder vom Seminarleiter mitgebracht werden. Körperliche, seelische, geistige Resonanzen und Assoziationen als Echo auf die gehörte Musik stehen im Zentrum der anschließenden Gesprächsrunde.

Als praktische Anwendungsmöglichkeit wird ein wirkungsvolles gruppentherapeutisches Konzept aus der Psychosomatischen Klinik vorgestellt: Musik dient hier als Katalysator für die mehr oder weniger verborgenen Themen der Patienten.

Nach Möglichkeit können zum Abschluss noch Fragen beantwortet werden, etwa zum Einsatz von Musik in tiefenpsychologischen Settings, zu Indikationen und Kontraindikationen.

Für die Musikbeispiele in diesem Workshop ist es durchaus wünschenswert, aber keine Voraussetzung, dass die Teilnehmer eigene CDs mitbringen.

 

Workshop 33: Kreativ, emanzipiert und selbstbewusst arbeiten - gute und andere Wege, Psychotherapeut zu werden

Raum: folgt

Referent: J. Göbel, Wiesbaden

Datum: Sonntag, 02.07.2017

Zeit: 11.00 – 12.30 Uhr | 13.30 – 15.00 Uhr

Dauer: 2 WE

 

Workshopbeschreibung

Ein Artikel von Otto F. Kernberg (1998) bietet die Grundlage für ein Gespräch über aktuelle Formen der Ausbildung, Gestaltungsmöglichkeiten und Arbeitsweisen in Niederlassung und Anstellung. Wir diskutieren die Lage von Psychotherapeuten in- und nach der Ausbildung und nutzen Kernbergs ironisch und pointierter geschriebenen Text „Dreißig Methoden zur Unterdrückung der Kreativität von Kandidaten der Psychoanalyse“ als Inspiration und Bezugsrahmen. Kernbergs Überlegungen haben bis heute höchste Aktualität und wir von der DFT begrüßen Sie zu einem „Expertengespräch“.

Vorab-Informationen finden Sie auf www.dft-online.de

 

 

Workshop 34: Behandlungsmythen

Raum: folgt

Referent: U. Sachsse, Göttingen

Datum: Sonntag, 02.07.2017

Zeit: 11.00 – 12.30 Uhr

Dauer: 1 WE

 

Workshopbeschreibung

Psychotherapeuten behandeln mit Entstehungs- und Wirksamkeitsmythen, hat Jerome Frank schon 1961 postuliert in seinem Buch „Die Heiler“. In Deutschland wäre eine Patientin vor 50 Jahren mit dem Konzept der Grundstörung nach Michael Balint behandelt worden, vor 40 Jahren mit dem der Narzisstischen Störung nach Heinz Kohut. Vor 30 Jahren wäre das Konzept Borderline-Persönlichkeitsstörung nach Otto F. Kernberg und Christa Rohde-Dachser richtig gewesen, gefolgt vor 20 Jahren vom Konzept der komplexen Posttraumatischen Belastungsstörung kPTBS nach Judith Herman und Bessel van der Kolk. Vor 10 Jahren wäre das Konzept ADHS im Erwachsenenalter unverzichtbar gewesen, heute ist das Konzept Hochbegabung mit leichtem Asperger politisch korrekt. Wenn ihr Wirksamkeitsmythos therapeutisch hilfreich war, schließen TherapeutInnen daraus, dass er auch im naturwissenschaftlichen Sinne richtig war. Wer heilt, hat Recht. Mit welchen Wirksamkeits-Mythen haben wir gearbeitet, mit welchen arbeiten wir heute? – Der Workshop setzt die Kenntnis des Vortrages voraus.

 

 

Workshop 35: Malen schafft Wirklichkeit. Erweiterung des Handlungsraumes durch bildnerisches Gestalten

Raum: folgt

Referent: F. von Spreti, München

Datum: Sonntag, 02.07.2017

Zeit: 11.00 – 12.30 Uhr | 13.30 – 15.00 Uhr

Dauer: 2 WE

 

Workshopbeschreibung

Die stationäre Behandlung von Patienten, die aufgrund einer Krise in psychiatrische oder bei nichtsuizidalen Krisen in  psychsomatische Kliniken aufgenommen werden, stellt das Klinikteam – damit sind Fachtherapeuten, Pflege Psychologen und ärztliche Behandler gemeint - häufig vor die Frage einer effizienten und kongruenten Vorgehensweise.  In dem unspezifischen Setting einer allgemeinen Fachklinik verschlechtern sich bestimmte Patienten in Befindlichkeit und Krankheitssymptomatik immer wieder signifikant. Ein Großteil dieser Patienten leidet an Persönlichkeitsstörungen auf Borderline-Niveau.  Hier kann sich die Kunsttherapie als wirksamer therapeutischer Baustein in einem multimodalen Behandlungsansatz erweisen. Zusätzlich zu der nützlichen Funktion der Bilder im Rahmen diagnostischer und differenzialdiganostischer Überlegungen, zeigen manche Bildinhalte überraschende Zugangswege zu abgespaltenen inneren Anteilen der Patienten. Ebenso bietet das kreative, autonome Gestalten eine Erweiterung ihres eingeschränkten Lebensraumes und  störungsbedingte, stereotype und selbstschädigende Handlungsabläufe. Neben der Vermittlungüber die Möglichkeiten und Grenzen kunsttherapeutischer Behandlung, werden im Seminar  anhand von Bilderserien, Fallvignetten und kurzen Selbsterfahrungs-Sequenzen, erste Erfahrungen eines effektiven und reflektierten therapeutischen Umgang mit Patienten, die an einer Persönlichkeits- oder Borderline-Störung leiden, vermittelt          

 

 

Workshop 36: Kinder psychisch kranker Eltern im psychodynamischen einzel- und gruppenpsychotherapeutischen Kontext

Raum: folgt

Referent: E. Chevally, Bonn

Datum: Sonntag, 02.07.2017

Zeit: 11.00 – 12.30 Uhr | 13.30 – 15.00 Uhr

Dauer: 2 WE

 

Workshopbeschreibung

Kinder psychisch kranker Eltern im psychodynamischen einzel- und gruppenpsychotherapeutischen Kontext

Das MVZ-Psyche in Bonn wurde in den letzten Jahren verstärkt nach einzel- und gruppentherapeutischen Angeboten für Kinder psychisch / suchtkranker Eltern angefragt, auch unterstützt durch das Bonner Netzwerk „Gemeinsam stark für Kinder psychisch / suchtkranker Eltern“, mit Ausgangspunkt im Modellprojekt „JuPs.“
Gleichwohl deckte sich dies mit empfundenem, ausbaufähigem Angebotsbedarf auf psychotherapeutischer Ebene. Neben dem Angebot tiefenpsychologisch fundierter Einzeltherapie entstand die Offerte einer Tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapiegruppe für Mädchen, mit bereits krankheitswertigen Beeinträchtigungen.
Die persönliche Erfahrung, sowie zahlreiche wissenschaftliche Studien zeigen, dass diese Kinder / Jugendlichen mannigfaltige Herausforderungen zu meistern haben.  
Die Erkrankung der Eltern nimmt viel Raum im Leben der Kinder und Jugendlichen ein. Konzeptionen fanden wir in für uns zunächst empfundenen, entgegengesetzten Möglichkeiten, psychodynamischen Konzeptionen und verhaltenstherapeutischen Trainings. Während bei den verhaltenstherapeutischen Trainings symptomfokussiert gearbeitet wurde, stand bei den psychodynamischen Konzeptionen der zugrunde liegende Konflikt unter der Symptomatik im Fokus. Wie konnten wir es ermöglichen, an den Symptomen zu arbeiten und zeitgleich die Persönlichkeitsentwicklung jedes Einzelnen zu beachten?

 

Workshop 37: Psychodynamisch-systemische Psychotherapie

Raum: folgt

Referent: Y. Rieforth, Oldenburg

Datum: Sonntag, 02.07.2017

Zeit: 11.00 – 12.30 Uhr | 13.30 – 15.00 Uhr

Dauer: 2 WE

 

Workshopbeschreibung

Joseph Rieforth verschmilzt zwei anerkannte Verfahren, die Tiefenpsychologie und die systemische Therapie. Die Synthese, die psychodynamisch-systemische Therapie, betrachtet psychische Belastungen und Störungen im sozialen und biografischen Kontext, integriert bewusste und unbewusste Anteile und fördert zudem die Autonomie des/der Patienten/-in bzw. Klienten/-in. Mit dieser neuen Kombination lässt sich in einer Halt gebenden therapeutischen Beziehung die Basis für ein verändertes Fühlen und Handeln des/der Patienten/-innen bzw. Klienten/-innen schaffen. Mit viel Kreativität und Wertschätzung wird Patienten/-innen und Klienten/-innen die Möglichkeit eröffnet, ihren aktuellen psychischen Konflikt zu verstehen und zu bearbeiten.

Der Workshop richtet sich an Kollegen/-innen, die Kenntnisse und Kompetenzen der psychodynamisch-systemischen Therapie nutzen möchten. Ziel ist es, durch Übungen und Praxisbeispiele die aus einer Verbindung tiefenpsychologischer sowie systemischer Verfahren resultierenden Möglichkeiten kennenzulernen und zu vertiefen. Dabei werden auch die Teilnehmer/-innen und ihre praktischen Erfahrungen konkret berücksichtigt.

Workshop 38: Psychoanalytisch-interaktionelle Therapie

Raum: folgt

Referent: A. Dally, Rosdorf

Datum: Samstag, 01.07.2017

Zeit: 17.30 – 19.00 Uhr

Dauer: 1 WE

 

Workshopbeschreibung

Die psychoanalytisch-interaktionelle Methode ist eine aus der Psychoanalyse entwickelte Therapie, die sich an Patienten mit strukturellen Einschränkungen wie Borderline- und narzisstischen Störungen, Suchterkrankungen und Jugendliche und junge Erwachsene mit einer ausgeprägten Identitätsdiffusion richtet. Da sich die strukturellen Störungen vorwiegend als interpersonelle Probleme zeigen, wird in dieser Methode den fortlaufenden Interaktionen besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Die therapeutische Beziehung wird durch den antwortenden Redemodus, also durch die selektive Mitteilung von Gefühlen und Handlungsbereitschaften durch den Therapeuten, hilfreich gestaltet. Die Methode, ursprünglich als Gruppenpsychotherapie entwickelt, hat sich seit vielen Jahren klinisch bewährt und wird inzwischen auch in der Einzeltherapie angewandt. Besonders auch im stationären Bereiche ermöglicht sie es, die vielfältigen Begegnungen im Alltag therapeutisch zu nutzen. Im Seminar werden wir die diagnostischen und behandlungstechnischen Grundlagen erarbeiten. Insbesondere wird der Schwerpunkt auf dem differenzierten Wahrnehmen der Interaktionen zwischen Patienten und Therapeut vor dem Hintergrund des Konzepts des impliziten Beziehungswissens liegen.

An Videobeispielen und in Rollenspielen werden wir das therapeutische Vorgehen veranschaulichen und gemeinsam üben.

Workshop 39: Kann Psychotherapie die „Schatten des Saturns“ dauerhaft erhellen?

Raum: folgt

Referent: M. Leuzinger-Bohleber

Datum: Samstag, 01.07.2017

Zeit: 17.30 – 19.00Uhr

Dauer: 1 WE

 

Workshopbeschreibung